Abgeschlossen:
Bildungsarbeit in Hamburg: Infoabend mit der Böll-Stiftung Umdenken

Sowohl im Ausland d.h. Äthiopien, als auch in der Hamburger Flüchtlingshilfe sind wir mit den Auswirkungen von Politik konfrontiert.

Auswirkungen der Politik

Zusammen mit der Umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V. hatten wir gestern in der Staatsbibliothek unsere erste gemeinsame Bildungsveranstaltung. Sowohl im Ausland d.h. Äthiopien, als auch in der Hamburger Flüchtlingshilfe sind wir mit den Auswirkungen von Politik konfrontiert, so unsere Vorsitzenden Gorden Isler und Dr. Getie Gelaye in ihrer einleitenden Begrüßung an die zahlreichen Gäste. In Zukunft möchten wir mehr Bildungsveranstaltungen mit Kooperationspartnern durchführen, um so wie gestern wichtige Fragen zu beantworten. Mehr als 120 Gästen hörten den Referenten Dr. Mussie Habte und Ghebre gespannt zu. Dr. Mussie Habte stellt klar, dass bei der Lösung der Probleme in Eritrea die Internationale Gemeinschaft gefragt ist.

Verhärtete Positionen

Die Postionen zwischen Eritrea und seinem Nachbarland seien inzwischen zu verhärtet. Nach dem eritreische Unabhängigkeitskrieg mit Äthiopien verlangt das eritreische Regime nun gerade von der jungen Generation, dass sie dem Staat bedingungslos folgen und dienen müsse, wann immer und wie lange auch immer der Staat das von den Menschen zwischen 18 und 70 fordert. Das führte zu einem Exodus, denn die jungen Menschen fliehen zu tausenden, unter großen Gefahren in die Nachbarländer. Viele fliehen weiter nach Europa. Anschließend berichtete der 69 Jahre alte Geflüchtete Ghebre von seinen Fluchtgründen und seiner Flucht nach Europa. Im Publikum herrschte absolute Stille! Später beantworteten Dr. Mussie Habte und Ghebre die Fragen der vielen Anwesenden. Wir freuen uns über den gelungenen Auftakt unserer Bildungsarbeit mit spannenden Referenten, einem engagierten Kooperationspartner und interessierten Zuhörern. Danke auch an die Landeszentrale Für Politische Bildung in Hamburg, für die Förderung der Veranstaltung.