Abgeschlossen:
Humanitäre Soforthilfe für Flüchtlinge in der Ost-Ukraine

Die Lage ist dramatisch, unübersichtlich und besorgniserregend. In unmittelbarer Nachbarschaft Deutschlands fliehen Familien von Ort zu Ort, von Stadt zu Stadt. Die Menschen besitzen nicht viel mehr, als das was sie am Leib tragen.

Humanitäre Soforthilfe für Flüchtlinge in der Ost-Ukraine

Die Lage ist dramatisch, unübersichtlich und besorgniserregend. In unmittelbarer Nachbarschaft Deutschlands fliehen Familien von Ort zu Ort, von Stadt zu Stadt. Die Menschen besitzen nicht viel mehr, als das was sie am Leib tragen. Frauen stehen vor der Entbindung ihres Kindes und haben weder Kleidung für sich, noch für das Baby. Ihre Männer sind nur wenige 100 km entfernt im Krieg. Jeden Tag fallen mehr als ein Dutzend Söhne, Brüder und Väter aus der Stadt Melitopol. Die Stadt liegt zwischen der Halbinsel Krim und Donezk in der Ost Ukraine. Vor mehr als einem Jahr rettete unser Verein hier das Leben eines Mädchens durch eine Operation an der Wirbelsäule.

Heute herrscht in der Heimat von Irina Kolesnikova Krieg. Am Freitag den 29.08.2014 schließlich erreichte uns der Hilferuf aus Melitopol. Es mangelt an allem. Die Menschen sind gespalten. Die Zukunft ist unsicher.Was der nächste Tag bringt weiss niemand. Die Einwohner fürchten eine längere militärische Auseinandersetzung. Der Krieg bringt für die Zivilbevölkerung die schlimmsten Seiten des Lebens mit sich.

Ein lebendiges Hilfsprojekt

Die Frage nach der Schuld kann und will kein Hamburger mit Herz (e.V.) beurteilen. Wir wollen helfen, Leid und Not lindern und den Menschen und der Ukraine zeigen, dass wir nicht nur mit unseren Gedanken bei Ihnen sind.

Am 07.09.2014 hat unser Mitglied Kai Witt sich auf den Weg machen, seine Partnerin Yuliya in Melitopol zu besuchen und Kleidung für die Flüchtlinge vor Ort mitbringen, denn der Winter stand vor der Tür. Im Jahr 2013 hatet es bereits im September in Melitopol geschneit.

Immer noch dauert die Krise im Osten der Ukraine an und eine Ende ist leider noch nicht in Sicht. Menschen fliehen aus den Umstrittenen gebieten mit Nichts ausser dem was sie am Leibe trage. Es fehlt an allem und besonders an Medikamenten. Solchen, die für Menschen (besonders auch Kinder) mit chronischen Leiden von Lebenswichtiger Bedeutung sind, aber auch Solchen die akut gebraucht werden. Vor Ort sterben bereits die ersten Kinder an einfachen Erkrankungen wie Grippe. Bitte helfen Sie jetzt das Leid dieser Menschen zu lindern