• Link zu Facebook
  • Link zu Youtube
  • Link zu Instagram
  • Link zu Mail
  • Link zu LinkedIn
  • Newsletter
  • Kontakt
  • Anmelden
+49 40 3253 9000
HAMBURGER*MIT HERZ
  • JETZT SPENDEN
  • WIR
    • Transparenz
    • Kinderschutzkonzept
  • PROJEKTE
    • Mentoring
    • Sprachunterricht
    • Sprachcafés
    • Integration auf Augenhöhe
    • Lernforum Altona
    • Empowerment
    • Jobperspektive & Talentprofil
    • Sprechen und Zuhören
    • Kenia
  • MITMACHEN
  • JOBS
  • PARTNER
  • PRESSE
  • Meine Wand
  • Menü Menü

Martina Lammers wird HAMBURGER*MIT HERZ

Katastrophenhilfe, Minden, Portrait, Vereinsleben

Martina Lammers wird HAMBURGER*MIT HERZ ,

Martina Hammers aus Lüchow entscheidet sich, ihre farbenfrohen Stillleben von Blumen für einen guten Zweck zu verkaufen. Deshalb spendet Sie sämtliche einnahmen an die Seenotrettungshilfe von HAMBURGER*MIT HERZ e.V.

13. März 2017/von Benjamin Holm
https://www.hamburger-mit-herz.de/wp-content/uploads/2017/03/16996002_1458479410838427_1973656910370253234_n-e1488976557765.jpg 523 540 Benjamin Holm https://hamburger-mit-herz.de/wp-content/uploads/2016/10/Logo-Hamburger-mit-Herz-stern.png Benjamin Holm2017-03-13 10:26:512017-04-19 13:30:53Martina Lammers wird HAMBURGER*MIT HERZ

Notfallsanitäter Sebastian Wierling: „Jeder Mensch soll leben und seine Chance kriegen“

Integration, Katastrophenhilfe, Portrait

Aufgezeichnet von Meike Krämer

Sebastian Wierling ist Notfallsanitäter und lebt in Hamburg. Vergangenes Jahr wurde er durch einen Kollegen auf die Arbeit des Seenotrettungsschiffes „Minden“ aufmerksam. Gerade befindet er sich wieder an Bord des LifeBoats auf seiner Rettungsmission vor der libyschen Küste. Der 34-Jährige hatte beruflich immer mal wieder in Erstaufnahme-Einrichtungen für Flüchtlinge zu tun und begann, sich für die Hintergründe der Geflüchteten zu interessieren: Woher kommen die Menschen? Wie sind sie in Hamburg gelandet? Und aus welchen Gründen? Dies ist seine Geschichte.

„Das erste Mal war ich Anfang November 2016 während meiner Urlaubszeit auf dem LifeBoat. Ich komme aus der Krankenpflege und bin im Rettungsdienst tätig, habe also schon viel erlebt und mit Menschen in Notsituationen zu tun gehabt. Auf der „Minden“ war das aber etwas ganz Anderes. Die Geflüchteten sind auf Booten eingequetscht mit 120-130 anderen Personen. Die Menschen haben keine Ahnung vom Meer, wissen nicht, was Seegang ist, können nicht schwimmen und haben keine Ahnung, wie weit es bis zur europäischen Küste ist. Sie haben eine lange Flucht hinter sich und werden dann aufs Meer geschickt. Man merkt diesen Leuten einfach an, dass sie durch sind. Sie sind psychisch und physisch am Ende, müssen dann noch ohne Vorräte und Trinkwasser über das Meer und sind mitten in dieser Weite, wo nichts ist. Sie sind fertig mit der Welt, wenn man sie an Bord nimmt. Viele sind krank, erschöpft oder haben alte Wunden, die sich entzündet haben, leiden unter Infekten, die sie nicht auskurieren können. Es sind aber auch noch ganz andere Verletzungen dabei, durch das Salzwasser, die Sonne, das Benzin und Verbrennungen durch die ständige Reibung am Boot. Irgendwann macht das der Kreislauf auch nicht mehr mit.

Da war ein Vater mit seinen zwei Kindern. Er war gar nicht mehr in der Lage, sich um die beiden zu kümmern. Er brauchte erst mal seine Zeit an Bord, um zu realisieren, dass er überlebt hat, dass seine Kinder überlebt haben, die Frau leider nicht. Auch Mütter, die neben ihrem bewusstlosen Kind sitzen, total zusammengesunken. Da ist kein Körperkontakt, man merkt einfach, dass sie auf Distanz gegangen sind. Sie haben abgeschlossen und den Gedanken akzeptiert, dass sie das nicht überleben werden. Sie haben sich psychisch distanziert und brauchen lange, bis sie sich wieder um ihre Kinder kümmern können. Auf der anderen Seite habe ich aber auch viel Menschlichkeit erlebt, weil sich beispielsweise die Männer darum kümmern, dass Frauen und Kinder zuerst an Bord des sicheren Schiffes kommen, dass Frauen sich um fremde Kinder gekümmert haben, die allein auf dem Boot waren. Sie haben diese Kinder in den Arm genommen und getröstet.

Die Menschen, die wir retten, sind sehr dankbar. Etwas, das ich hier in Deutschland im Rettungsdienst oft vermisse. Hier wird so etwas für selbstverständlich genommen, als Dienstleistung, die jedem zusteht. Aber dort rechnen die Menschen nicht damit, dass ihnen jemand hilft. Das hat mich schon auch gepackt.

Ich bin kein politischer Typ, absolut nicht. Ich habe zwar meine Meinung, aber das ist nichts für mich, dieses ganze politische Gequatsche und dieses Geschacher. Das sind Menschen in Not! Kein Mensch muss auf dem Meer sterben, keiner muss ertrinken, verhungern oder verdursten. Jeder Mensch soll leben und jeder Mensch soll seine Chance kriegen – und nicht aufgrund irgendeines komischen Wirrwarrs, wegen eines Krieges oder irgendwelcher politischen Entscheidungen, auf Wege gebracht werden, auf denen er stirbt. Das treibt mich an. In Deutschland lebe ich in einem vergleichbaren Luxus. Wir haben hier eine sichere Struktur und dort sind Leute in Not, also nehme ich ein bisschen von meinem Luxus, meinen Urlaub, und gehe da runter und helfe, damit jeder seine Chance kriegt und sein Leben weiter gestalten kann.“

13. März 2017/von Benjamin Holm
https://www.hamburger-mit-herz.de/wp-content/uploads/2017/03/30873580626_a87f0a00c9_o.jpg 1000 1500 Benjamin Holm https://hamburger-mit-herz.de/wp-content/uploads/2016/10/Logo-Hamburger-mit-Herz-stern.png Benjamin Holm2017-03-13 10:26:022017-03-16 12:49:49Notfallsanitäter Sebastian Wierling: „Jeder Mensch soll leben und seine Chance kriegen“

„Endlich wieder Mekerie“

Bildung, Entwicklungszusammenarbeit, Mekerie, Patenschaften

Von Joanna Abram

Nach mehreren Monaten bürgerkriegsähnlicher Unruhen in Äthiopien war es endlich soweit: Die Lage im Inland hatte sich so weit stabilisiert, dass wir im Februar die Reise in unser Partnerdorf Mekerie antreten konnten. Bis zu unserer Ankunft in Äthiopien wussten wir nicht, ob wir es auch tatsächlich bis in das kleine Dorf schaffen würden. Trotzdem wollten wir es unbedingt versuchen.

Bei unserer Ankunft in Bahir Dar, der Hauptstadt der Amhara-Region, fühlten wir uns einigermaßen sicher und unsere anfänglichen Bedenken lösten sich in Luft auf. Erst als wir mit den Menschen vor Ort sprachen, erzählten sie uns von ihrer noch andauernden Angst wegen der vielen Aufstände der letzten Monate. Viele trauten sich abends nicht auf die Straße, weil sie eine erneute Eskalation befürchteten. Allerdings fuhren die öffentlichen Transportmittel wieder, sodass wir unsere Reise nach Mekerie bereits am nächsten Tag fortsetzen konnten.

In Mekerie haben wir schnell gemerkt, wie wichtig die regelmäßige Anwesenheit von HAMBURGER*MIT HERZ e.V. ist, um die Verantwortlichen vor Ort bei wichtigen Entscheidungen und deren Umsetzung zu unterstützen. Also haben wir in unserer Komitee-Besprechung gemeinsam alle offenen Punkte diskutiert und die nächsten Schritte geplant. Das Komitee verteilt dann die Spendengelder an die Kinder im Dorf. So werden jährlich bis zu 470 Kinder unterstützt und können die Schule besuchen. Und das allein mit 50 Patenschaften, die wir bisher vermittelt haben.

Auch wenn mir jedes einzelne unserer Patenkinder sehr ans Herz gewachsen ist, hatte ich während meiner Reise ein kleines, persönliches Highlight: Ich habe endlich mein Patenkind, den etwa 10-jährigen Ataloy, kennenlernen dürfen. (In Äthiopien lässt sich das genaue Alter nicht bestimmen, weil es keinerlei offizielle Aufzeichnungen über die Geburten gibt.) Es war ein ganz besonderer Moment für mich, mit Ataloy über sein Leben, seine Familie, seine Hobbies und Ziele zu sprechen und einen Teil seiner Familie kennenzulernen. Ich bin schon sehr gespannt, wie sich sein Leben weiter entwickeln wird und freue mich, dass er nun ein Teil von meinem ist.

13. März 2017/von Benjamin Holm
https://www.hamburger-mit-herz.de/wp-content/uploads/2017/03/32920427335_c4e7925804_b.jpg 768 1024 Benjamin Holm https://hamburger-mit-herz.de/wp-content/uploads/2016/10/Logo-Hamburger-mit-Herz-stern.png Benjamin Holm2017-03-13 09:19:322017-03-16 12:49:14„Endlich wieder Mekerie“
Search Search

Neueste Beiträge

  • PRESSEMITTEILUNG: Hamburger mit Herz e.V. fordert: Spracherwerb darf nicht zur Verhandlungsmasse werden!
  • Kinderschutzkonzept des Vereins HAMBURGER* MIT HERZ e.V.
  • Unterstützung (w/m/d) für unser Mentoring-Projekt auf 520 Euro Basis gesucht!
  • Inspirierende Reisen: Flüchtlingsgeschichten Blog-Beitrag 1
  • Inspirierende Reisen: Flüchtlingsgeschichten Blog-Beitrag 1

Archiv

  • März 2026
  • Februar 2025
  • Mai 2024
  • März 2024
  • Januar 2024
  • Dezember 2023
  • November 2023
  • Juni 2022
  • Mai 2022
  • Februar 2022
  • Januar 2022
  • September 2021
  • Juni 2021
  • Mai 2021
  • März 2021
  • Februar 2021
  • Dezember 2020
  • September 2020
  • Juni 2020
  • April 2020
  • Februar 2020
  • Dezember 2019
  • September 2019
  • Juni 2019
  • April 2019
  • Februar 2019
  • Dezember 2018
  • November 2018
  • September 2018
  • August 2018
  • Juli 2018
  • Juni 2018
  • Mai 2018
  • März 2018
  • Februar 2018
  • Januar 2018
  • Dezember 2017
  • November 2017
  • Oktober 2017
  • September 2017
  • August 2017
  • Juli 2017
  • Juni 2017
  • Mai 2017
  • April 2017
  • März 2017
  • Februar 2017
  • Januar 2017
  • Dezember 2016
  • November 2016
  • Oktober 2016
  • September 2016
  • Juni 2016
  • Februar 2016

Kategorien

  • Bildung
  • DocMobile
  • Einzelfallhilfe
  • Entwicklungszusammenarbeit
  • Erfolge
  • Events
  • Gastschreiber
  • Integration
  • Katastrophenhilfe
  • Mekerie
  • Mentorenprojekt
  • Minden
  • Patenschaften
  • Portrait
  • Projekte
  • Spenden
  • Uncategorized
  • Vereinsleben
© 2026 HAMBURGER*MIT HERZ e.V. | WEBDESIGN BY WEBIGAMI
  • Link zu Facebook
  • Link zu Youtube
  • Link zu Instagram
  • Link zu Mail
  • Link zu LinkedIn
  • Impressum
  • Datenschutz

Diese Webseite nutzt Cookies, um die Funktionalität der Seiten und damit das Angebot für die Besucher der Seiten zu verbessern. Weitere Hinweise dazu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

OKMEHR INFOS

Cookie- und Datenschutz-Einstellungen



Wie wir Cookies verwenden

Wir verwenden Cookies, um Funktionen für eine bessere Nutzererfahrung auf unserer Seite anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Sie geben Einwilligung zu unseren Cookies, wenn Sie unsere Webseite weiterhin nutzen.

Für mehr Informationen klicken Sie sich bitte durch die verschiedenen Kategorien. Sie können einige Einstellungen selber festlegen. Beachten Sie bitte dabei, dass Ihr Eingriff das Benutzererlebnis und die Funktionen auf dieser Website erheblich beeinflussen können.

Notwendige Website Cookies

Notwendige Cookies helfen dabei, eine Webseite nutzbar zu machen, indem sie Grundfunktionen wie Seitennavigation und Zugriff auf sichere Bereiche der Webseite ermöglichen. Die Webseite kann ohne diese Cookies nicht richtig funktionieren.

Google Analytics Cookies

Google Analytics-Cookies helfen Webseiten-Besitzern zu verstehen, wie Besucher mit Webseiten interagieren, indem Informationen anonym gesammelt und gemeldet werden.

Google Analytics Tracking deaktivieren:

Andere externe Services

Wir nutzen verschiedene externe Services wie Google Webfonts, Google Maps und externe Video Anbieter wie YouTube oder Vimeo. Weil diese Anbeiter persönliche Daten wie Ihre IP-Adresse sammeln könnten, geben wir Ihnen die Möglichkeit, sie zu blockieren. Bitte beachten Sie, dass dieses die Funktion dieser Website erheblich beeinträchtigen könnte. Die Änderungen treten in Kraft, sobald Sie die Seite neu geladen haben.

Google Webfont Einstellungen:

Google Map Einstellungen:

Vimeo und Youtube Video Einbettungen:

Über Datenschutz & Cookies

Cookies sind kleine Textdateien, die von Webseiten verwendet werden, um die Benutzererfahrung effizienter zu gestalten.

Laut Gesetz können wir Cookies auf Ihrem Gerät speichern, wenn diese für den Betrieb dieser Seite unbedingt notwendig sind. Für alle anderen Cookie-Typen benötigen wir Ihre Erlaubnis.

Diese Seite verwendet unterschiedliche Cookie-Typen. Einige Cookies werden von Drittparteien platziert, die auf unseren Seiten erscheinen.

Sie können Ihre Einwilligung jederzeit von der Cookie-Erklärung auf unserer Website ändern oder widerrufen.

Erfahren Sie in unserer Datenschutzrichtlinie mehr darüber, wer wir sind, wie Sie uns kontaktieren können und wie wir personenbezogene Daten verarbeiten.

Einstellungen akzeptierenVerberge nur die Benachrichtigung
Nach oben scrollen